W i e alles begann…., tja, lang, lang ist´s her……….
W i r waren damals eine ganz “normale” Familie,
Eltern, 2 wohlgeratene Kinder, eigenes Häuschen
mit viel Garten, halt total normal.
Man ahnt, was jetzt kommt?! Unsere Kinder waren aus
dem “Gröbsten” raus und wir hatten schon lange die
Idee, unsere Familie mit einem Hund zu vervollständigen.
Es wurden viele Bücher gewälzt, Wesen, Grösse, eben alles.
Wie sie auf den nachfolgenden Seiten unschwer erkennen
können, ein Bobtail! Hurra, nur woher nehmen und nicht
stehlen. Nachdem wir mit einem Vermehrer dieser Rasse
voll auf die Nase gefallen waren (Anzahlung weg und Welpe
nie geliefert!), kamen wir duch eine gute Freundin auf den VDH.
Damals musste man sich noch auf Wartelisten vermerken lassen.
Na jedenfalls, 1990 im Sommer war es dann soweit. Ein Züchter
im Sauerland hatte einen unkupierten Wurf liegen. Wir haben gesagt,
uns ist es egal, ob mit oder ohne hinten dran, die Chemie muss
stimmen. Wir waren total begeistert von diesen kleinen Wuschels
m i t Rute. Wir entschieden uns für einen Rüden namens “Xando of
Rainbow Valley”, ein Kind von Zottel´s Lady Killer. Was uns damals zuerst
total egal war.
Aber dann……..besuchten wir als Zuschauer mal eine grosse Ausstellung,
man sah unseren Dicken, und wir wurden gefragt, ob wir dieses Prachtexemplar
nicht mal selber ausstellen wollten. Damit begann für uns ein “anderes”
Leben neben dem “Normalen”. Der Virus war da.
1992 haben wir uns gesagt, wo “ein” Hund Platz hat, kann doch auch
noch ein “Zweiter”?
Klar, nur das Problem war, einen Old English Sheepdog
zu bekommen. Fündig wurden wir in der Schweiz in der “of Roseville”
Zuchtstätte. Im Dezember 1992 zog dann Ice-cream bei uns ein.
Die Idee, diese beiden Prachtexemplare mal zu paaren, war natürlich schnell
geboren.
Es wurden alle nötigen Zuchtbestimmungen erfragt, dazu gehörte
eine Zuchtstättenabnahme, die Gesundheitszeugnisse der Hunde, Ausstellungs-
ergebnisse, Beantragung eines Zuchtstättennamens und vieles mehr.
Der Name “now and forever” wurde im Sommer 1994 geschützt.
1995 fiel der erste Wurf, und ein neuer Virus kam hinzu.
Von der ehrenamtlichen Vereinsarbeit im Club für britische Hütehunde
mal ganz abgesehen. 1996 wurde ich für den Posten des Schriftführers in
den Vorstand der Landesgruppe Weser/Ems berufen und seit 2001 leite
ich diese als 1. Vorsitzende. (Silberne, goldene Ehrennadel….) Auch ein Virus? Muss wohl.
Unterm Strich, nach 20 Jahren……….wir bereuen gar nichts!
Diese Rasse hat unser Leben grundlegend verändert und bereichert, unsere Hunde
(es blieb natürlich nicht bei Zweien, war ja klar, oder?!)
waren meinen beiden Kindern immer ein treuer Freund und Seelentröster.
Uns ein wundervoller Zeitvertreib, ob auf Ausstellungen, in der Wurfkiste
oder im ganz normalen Leben. Und wir hoffen natürlich noch auf viele
gemeinsame Jahre mit unseren Hunden.